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erstes Vorbereitungstreffen - Dobritsch


Projekt Kennwort: Verlorene Heimat


Verbundene Regionale Schule und Gymnasium „Tisa von der Schulenburg“
Dorf Mecklenburg, BRD

Finanz-und Wirtschaftsgymnasium „Vassil Levski“, Dobritsch, Bulgarien

Durch ein gemeinsames Schicksal verbundene bulgarische und deutsche Einwanderer und Flüchtlinge erzählen ihren Groß- und Urgroßenkeln die Geschichten ihrer Vertreibung aus der Heimat

Erstes Vorbereitungstreffen 1.- 5.Oktober 2008
Besuch von Herrn Rieko Lübcke in Bulgarien


Vom 1.- 5. Oktober 2008 fand in Dobritsch das erste Vorbereitungstreffen des Projekts statt. Die drei Tage des Besuchs von Herrn Rieko Lübcke, dem Koordinator des Projekts an der deutschen Schule waren sehr ergiebig. Herr Lübcke besichtigte das Finanz-und Wirtschaftsgymnasium in Dobritsch, traf sich mit den bulgarischen Projektteilnehmern, mit dem Schulleiter Herrn Nedeltscho Nedev und dessen Stellvertreterin Frau Gospodinova und besprach mit ihnen den Verlauf und die einzelnen Phasen des Projekts.

Er wurde ebenso von der stellvertretenden Bürgermeisterin empfangen und stellte ihr das Projekt vor. Man sprach über die Perspektiven der Partnerschaft zwischen den beiden Schulen. Frau Koitscheva zeigte grosses Interesse fürs Projekt und versprach Unterstützung seitens der Gemeinde Dobritsch.

Im Regionalen Historischen Museum lernte Herr Lübcke zusammen mit einer bulgarischen Klasse das historische Umfeld des Projektthemas kennen. Die Erlaüterungen zum Thema hatten als Ziel das Sensibilisieren der Jugendlichen für die neue Problematik. Im Mittelpunkt der Gespräche zwischen dem deutschen Geschichtslehrer und den Museumsmitarbeitern, die das Projekt wissenschaftlich betreuen, stand der Krajova-Vertrag und seine Folgen für Bulgarien.

Für die zahlreichen Medien in der Stadt Dobritsch wurde eine Pressekonferenz organisiert. Es wurden kurz das Programm „Europeans for peace“ und die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ vorgestellt. Die beiden Koordinatoren des Projekts Frau Svetlana Varbanova und Herr Rieko Lübcke zeigten Poster und PowerPoint-Präsentationen, die die Ziele des Projekts, seinen Verlauf, die Arbeitsformen und Techniken, sowie die Endprodukte darstellen. Anschliessend gaben sie Interviews für das Bulgarische Natonalradio, für Darik Radio, Radio Varna, Radio Dobrudja und Fokus Radio, sowie für die regionalen Zeitungen „Dobrudjanaska Tribuna“ und „Nova Dobrudjanska tribuna“. In allen diesen Medien sind Berichte über das Projekt erschienen. Am darauf folgenden Tag haben Herr Lübcke und seine bulgarischen Gastgeber das Schloss in Baltschik und die Sommerresidenz der rumänischen Königin Maria besucht. Die Geschichte des Schlosses ist sehr eng mit der Unterzeichnung des Krajova-Vertrags verbunden. Im Schloss trafen sie eine sehr interessante Persönlichkeit - den rumänischen Professor Serban Dragomirescu, mit dem sie ein umfangreiches Gespräch über den Bevölkerungsaustausch zwischen Bulgarien und Rumänien im Jahre 1940 hatten. Nachher sind sie nach Kap Kaliakra gefahren, wo für Juni eine Lesenacht als Ausklang des Projekts geplant ist.

Zum Schluss haben die Koordinatoren die Evaluationskriterien und –methoden besprochen und festgelegt. Es wurde auch die erste Video- und Audiokonferenz besprochen und vorbereitet. Sie findet am 14.Oktober statt und ist dem Thema „Theoretische Aspekte der Migration“ gewidmet.


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